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Kundgebung gegen sozialen Ausschluss und Lockdown

14. November 2021

Bericht und Video


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Am 12. 11. 21 versammelten sich an die 500 Menschen am Wiener Heldenplatz, um gegen den Ausschluss von Ungeimpften vom öffentlichen Leben und den drohenden Lockdown zu demonstrieren.

Eine Vielzahl von Rednerinnen und Rednern erklärte die Bandbreite der Motivationen und rief zur öffentlichen Diskussion, zum Dialog auf – im Gegensatz zur Kampfansage des Bundeskanzlers: „Für Ungeimpfte wird es ungemütlich.“

Die Themen der knapp ein Dutzend Reden: Da sind kritische Fragen zum herrschenden Bedrohungsnarrativ und der daraus zwingend abgeleiteten Impfkampagne als Allheilmittel. Da ist das Bestehen auf das Recht der freien Entscheidung über den eigenen Körper, das nichts mit fehlender Empathie für Schwächere zu tun hat. Im Gegenteil, da ist der Verweis darauf, welche schlimmen Folgen Ausschluss (verstärkt noch durch Lockdown) hat, insbesondere für die Schwächeren und die Kinder.

Und da ist die gleichzeitige empörende Weigerung der neoliberalen Eliten, für die bessere Finanzierung des öffentlichen Gesundheitswesens zu sorgen. Besonders schlimm ist der gewollte Druck auf die Beschäftigten in der Pflege, der immer noch ärger wird. Umso schaler erscheint die Regierungsforderung nach „Solidarität“ – die angeblich für das Gemeinwohl mit Zwang durchgesetzt werden soll.

Veranstalter war die „Initiative für Evidenz-basierte Corona-Informationen“, der sich die Plattform „Demokratie und Grundrechte“ anschloss.

Für den 10. Dezember 2021 um 15 Uhr am Platz der Menschenrechte ruft die Plattform „Demokratie und Grundrechte“, die von der Antiimperialistischen Koordination unterstützt wird, zu einer neuerlichen Kundgebung auf.

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