Mahnwache 22 Jahre NATO-Aggression gegen Jugoslawien am Wiener Stephansplatz am 24.3.2021 Verschiedene Stimmen erinnern an die Bombardierung Wilhelm Langthaler erklärt warum die Erinnerung daran so wichtig ist.

Videoaufzeichnung der Veranstaltung "Ist Nawalny eine wirkliche Gefahr für Putin?" vom 1.3 2021 Alexej Sachnin, Sprecher der Linken Front, plädiert dafür, dass die russiche Linke sich weder an Nawalny noch an Pution anhängen darf, sondern eine dritte unabhängige Kraft bilden muss. Und er argumentiert, dass das gegenwärtig auch möglich ist.

* Hannes Hofbauer, Autor „Europa – ein Nachruf“

* Walter Ötsch, Ökonom und Sozialwissenschaftler, Kritiker der Neoklassik, Koautor „Populismus für Anfänger. Anleitung zur Volksverführung“

* Peter Wahl, Mitbegründer von Attac Deutschland, des Vereins Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung und der Plan B-Gruppe

* Willi Langthaler, Autor „Europa zerbricht am Euro“ (Moderation)

Die neoliberale Politik der Ungleichheit und Verarmung, die die EU zumindest seit der Weltwirtschaftskrise 2007/8 prägt, hatte zu großen Spannungen geführt. Der Brexit, die Kuratel über Griechenland, die Anti-Euro-Stimmung in Italien und dessen kurze souveränistische Regierung, die Opposition zu politischen Eingriffen der Kommission in Osteuropa etc. Die Corona-Krise hat zu dezidiert nationalstaatlichen Maßnahmen geführt, seien es staatliche Hilfszahlungen unter Aussetzung der EU-Haushaltsregeln, seien es drakonische Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die die politisch-soziale Opposition lahmlegten. Um das EU-Regime am Leben zu halten, hat die Kommission über das EU-Budget finanzierte Hilfsprogramme aufgelegt – etwas, was bisher grundsätzlich auch vertraglich ausgeschlossen worden war. Was wird nach Corona passieren? Die neoliberalen Eliten haben schon angekündigt, dass sie die Daumenschrauben wieder anziehen wollen. Wird das die zentrifugalen Tendenzen noch weiter beflügeln? Und wie spielen diese für demokratische und soziale Oppositionskräfte?

Veranstalter: Komitee Euroexit www.euroexit.org

Gruppe42 www.gruppe42.com

Martin Weinberger kommentiert die erste Publikation der Dokumentationsstelle Politischer Islam. Letztlich hält die Regierung Muslime vom Engagement für eine gerechtere und demokratischere gesellschaftliche und globale Ordnung ab.

Die türkisgrüne Regierung spricht von einem Anti-Terror-Paket. Wilhelm Langthaler erklärt, warum es die Grundrechte verletzt. Eine Demonstration ist in Vorbereitung.

 

Jetzt den Muslimen die Hand entgegenstrecken! Die Kampagne gegen den Islam hat die Gräben vertieft und verstellt die Ursachen des Konflikts. Es geht nun darum den Muslimen die Hand entgegenzustecken und die kolonialen Wurzeln des Problems offenzulegen. Denn mit dem imperialen Verhältnis zur arabischen und islamischen Welt kann nur Schluss gemacht werden, wenn die Unterstützung für den israelischen Kolonialismus zurückgenommen und das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser anerkannt wird. Ein Plädoyer von Wilhelm Langthaler.

Mireille Ngosso, eine der Initiatoren von Blacklivesmatter in Österreich, fordert einen Antirassismusplan für Polizei, Bildung, Arbeitswelt etc.

Als Antiimperialisten unterstützen wir das und plädieren für:

1) Verbindung mit dem Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen das neoliberale Regime, wie beispielsweise die Demo "Niemanden zurücklassen - Arbeitslosengeld erhöhen" am 4.7.20

2) Den (Neo)kolonialismus thematisieren, an dem Österreich insbesondere über die EU stark beteiligt ist, Freihandelsdiktate, militärische Präsenz in Afrika, Unterstüzung der israelischen Kolonialismus etc.

Kundgebung "Österreich darf den US-israelischen Imperialismus nicht unterstützen" in Wien am 3.7.20

Patience Kamuania, Aktivistin und Medizinstudentin, spricht über den Erfolg der blacklivesmatter-Bewegung in Österreich und die nächsten Ziele.

Die großartige Bewegung der Afroamerikaner sollte in Europa uns dazu veranlassen, die Rechte der hier rassistisch unterdrückten und ausgebeuteten Gruppen zu verteidigen, die Opfer des Kolonialismus wurden, meint Imad Garbaya, linksoppositioneller Tunesier und Aktivist in Österreich.

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